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Unsere Chorleiter |
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Olaf Cordes
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Der dritte Chorleiter - Dezember 1992 bis Oktober 1998
Olaf Cordes
Olaf Cordes hat an der Hochschule der Künste Berlin im Fachbereich Musikwissenschaft und Musikerziehung studiert. Er absolvierte das Chorleitungsstudium bei Prof. Grube und ist seit 1991 als freiberuflicher Chorleiter tätig. Er absolvierte sein Gesangsstudium bei Herbert Grzymek und Prof. Jutta Schlegel, war Solist bei verschiedenen Kantaten-Aufführungen und Mitwirkung bei Liederabenden in und außerhalb Berlins, Preisträger beim 3. Internationalen Gesangsseminar 1994 in Beeskow und Teilnehmer der Berliner Dirigentenwerkstatt 1994.
Seit Anfang 1997 ist Olaf Cordes als Gesangslehrer an der Musikschule Schöneberg tätig.
Unter der Leitung von Olaf Cordes wurden von Capella Kreuzberg unter anderem folgende Werke aufgeführt: Die Missa in C von Franz Xaver Schnizer, die Kantaten 4-6 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach und als erstes A-Capella-Programm des Chores, Werke von Max Reger und das letzte Opus (op.74) von Edvard Grieg (4 Psalmen für gemischten Chor und Bariton-Solo). Im November 1994 stellte sich Capella Kreuzberg mit einer Aufführung der Petite Messe Solennelle von Gioacchino Rossini im Berliner Dom einem breiteren Publikum vor. 1995 brachte der Chor das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart im Kammermusiksaal der Philharmonie zu Gehör. Im Oktober 1998 wurde erstmals ein Konzert mit weltlicher Musik gegeben: auf dem Programm standen Zigeuner- und Liebeslieder von Johannes Brahms.
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Der zweite Chorleiter - Juni 1988 bis November 1992
Dr. Dirk Lemmermann
Dr. Dirk Lemmermann übernahm die Leitung der Capella Kreuzberg im Sommer 1988. Zu dieser Zeit schloss er gerade sein Schulmusik-, Germanistik- und Gitarrestudium ab. Neben diesen Aktivitäten trat er auch als Musiker der Berliner Kabarettgruppe "Phrasenmäher" in vielen Kleinkunstbühnen Deutschlands sowie in Radio und TV auf. Als Gitarrist wirkte er vor allem in Kammermusikensembles ("Worpsweder Gitarrendoppel","Team Telemann"). Er ist noch immer Leiter und Dozent der seit 1982 jährlich stattfindenden "Rotenburger Gitarrenwochen". Nach seiner musikwissenschaftlichen Promotion im Jahre 1995 kehrte er schweren Herzens der zu seiner zweiten Heimat gewordenen Bundeshauptstadt den Rücken. Über Hannover, Bremen und Heidelberg führte ihn der Weg ins Rhein-Main-Gebiet, wo er seit mehreren Jahren als Studienrat für Musik und Deutsch an einem Gymnasium in Offenbach unterrichtet. Darüber hinaus ist er immer noch als Chorleiter und Dirigent tätig - und so manches Werk aus der gemeinsamen Zeit mit Capella Kreuzberg findet sich in seinen Konzerten wieder.
Dirk Lemmermann setzte neue Schwerpunkte in der Chorarbeit und so folgte für Capella Kreuzberg eine Phase in der moderne Werke zur Aufführung gebracht wurden - unter anderem die Messe in D-Dur von Anton Dovrák und das Requiem von Gabriel Fauré.
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Der erste Chorleiter - von November 1984 bis Mai 1988
Kristian Drews (heute Kristian Commichau)
Geboren 1960 in Kiel, Studium der Schulmusik an der Hochschule der Künste Berlin von 1982 - 1987; 1983 erhielt er dort die Assistentenstelle für Chorleitung und Dirigiertechnik (Prof. Grube). 1984 übernahm er die Leitung des Kirchenchores der Berliner Stadtmission, der sich unter seiner Leitung zum Konzertchor „Capella Kreuzberg“ entwickelte. 1986 wurde Kristian Drews als musikalischer Assistent und Dirigent von H. W. Henzes Oper „Pollicino“ (HDK Berlin / Deutsche Oper Berlin) berufen. Außerdem war er Mitglied des Staats- und Domchors Berlin sowie des Kammerchors (HDK Berlin). Heute ist Kristian Commichau Professor für Chorleitung am Institut für Musik und Musikpädagogik an der Universität in Potsdam. Schon 1987 gründete er die „vocal-concertisten“; diesen Chor leitet er noch heute.
Capella Kreuzberg hat sich unter seiner Leitung von einem Kirchenchor zu einem Konzertchor entwickelt. Neben der regelmäßigen Mitwirkung an Gottesdiensten der Berliner Stadtmission wurden zunächst kleinere Konzerte gegeben (z.B. im Juni 1985 die Deutsche Messe von Franz Schubert). 1987 wurden die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz mit historischen Instrumenten aufgeführt und 1988 der Messias von Georg Friedrich Händel in englischer Sprache.
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